Dank der großzügigen Spende von Ein Herz für Kinder können wir nun folgende „Baustellen“ abschließen:

  • Die Stützmauer für die Nursery fertig machen noch vor der großen Regenzeit, damit wir nicht Gefahr laufen, dass da Erde herunter kommt.
  • Den Schlafsaal für die großen Buben fertig bauen, der befindet sich in einem der Social Living Dörfer
  • Wir richten gleich neben dem Tor das abschüssige Gelände so her, dass wir die Autos aus der Kinderzone verbannen können und gleichzeitig gibts eine Drainage, damit uns dort auf keinen Fall die Erde alles unterspült.
  • Wir bauen für die Dorfschule zwei neue Klassenräume.
  • Und wahrscheinlich geht sich noch ein kompletter Schlafsaal für die Mädchen aus

Die Stiftung „Ein Herz für Kinder“ hat uns heute eine Spende in Höhe von Euro 62.000,- zugesagt.
So ein unglaublich großartiger Tag.
Einfach perfekt und Danke, Danke, Danke.

Ein paar Impressionen der Rural School, die wir unterstützen.

Spenden sind immer herzlichst willkommen :)

Laborzubehör wurde auch angeschafft. Für die Lehrer selbst wie Weihnachten.

 

 

Hier eine kleine Auswahl an Fotos unseres Physik-Raumes und gleich auch neu dazu gebaut ein Vorbereitungsraum für alle Experimente.

 

 

Heute möchte ich euch ein paar Fotos von der Dorfschule zeigen, die wir unterstützen.

  

 

4,6% – das ist die magische Zahl. Dieser Anteil am gesamten Spendenaufkommen ist das, was wir unter „Verwaltungsaufwand“ buchen müssen. Darin enthalten – Bankspesen, Überweisungsspesen, Porto für die vielen Pakete nach Kenia und Briefe an die Paten, Kosten für Buchhaltung und Wirtschaftsprüfer.
Und 2017 auch einen Anteil daran, dass 3 aus dem kenianischen Führungsteam nach Europa kamen, um Erfahrungen auszutauschen und „greifbar“ zu sein für unsere Paten und Sponsoren. Dies ist immer nur jedes zweite Jahr geplant, der Aufwand wird also 2018 unter diesen 4,6% sein.

Danke an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter, denn nur durch diese ehrenamtliche Tätigkeit ist es möglich.

Liebe Harambee Paten!

Etwas verspätet, aber dennoch hier mein nächster Bericht über die vergangenen Wochen.

Vorab die konkreten schulischen Leistungen der Klassen:

Nach den ersten „warmup-weeks“ geht es mittlerweile schon richtig voran!
Primary 5-6 sowie Form 1 der Secondary, können bereits einfache Verben konjugieren und haben bereits ein gutes Basic-Vokabular, mit welchem sie aktuell versuchen dürfen, kurze Sätze zu bilden.

In der 7ten Primary sowie Form 2 u. 3 der Secondary haben wir die Vorkenntnisse wiederholt, und verfestigt.
Nächstes großes Kapitel werden Adjektive sowie deren korrekte Verwendung.

In den Klassen 4g und 4b der Primary, habe ich mich dazu entschieden, den Unterricht langsamer und verspielter zu gestalten.
Zwar sind die Kleinen mindestens genauso motiviert wie die Größeren, aber gerade den Jüngsten unter Ihnen fällt es oftmals schwer, dem Deutsch-Unterricht (auf Englisch!) zu folgen.
Wir üben daher aktuell, hauptsächlich spielerisch, Vokabeln und simple Phrasen, um sie in die deutsche Sprache reinschnuppern zu lassen.

Zu meinen persönlichen Höhepunkten der vergangenen Wochen zähle ich definitiv das freundschaftliche Fußballmatch zwischen unserer und der Rainbow-Hope School letzten Freitag.

MItspielen durften ausgewählte Schüler beider Schulen
unter 18.

Ich habe auch in Österreich schon mehrere Fußballspiele gesehen, muss aber sagen, da ist kein Vergleich möglich.

Abgesehen von den rund 150 Fans die für die Spieler tanzten und applaudierten, ist vor allem der Kampfgeist, die Leidenschaft und das Können der Spieler überwältigend.

Selbst die Ziegen des Nachbarn konnten sich vor lauter Aufregung oftmals nicht beherrschen und sind quer übers Spielfeld geflitzt. ;)

Einige Schnappschüsse hierzu seht ihr unten.

Liebe Grüße, Philipp.

  

 

 

Wir wollen weg von Plastik und Frau Vonwald war auf der Suche nach Henkelbechern für unser Schulporridge. Auch deshalb, weil die heiß werden und die Kleinen sich eventuell verbrennen können.
Bambus war der Wunsch, aber diese bunten Henkelbecher kosten ein mittleres Vermögen. Bambus ist aber ein schnell nachwachsender Rohstoff, und wir wollen ja auch was für die Umwelt tun.
Nun bekommen wir von einer wunderbaren bodenständigen Firma 600 Becher zum halben Preis und damit können wir uns die Becher leisten.
Deshalb vor den Vorhang: https://www.bambus-geschirr.com/bambus-henkelbecher/

Eine wunderbare Firma, die gelobt gehört!

 

Weil in Österreich gerade wieder einmal die Debatte über Studiengebühren hoch schwappt und Frau Vonwald gefragt wurde, wie das denn in Kenia sei, hier die Antwort dazu. Immerhin werden in spätestens zwei Jahren viele unserer Kinder hoffentlich an die Uni wechseln.
Zunächst einmal, Bildung kostet in Kenia immer, also gratis ist gar nichts. Prinzipiell kann daher auch jeder studieren, wenn er es bezahlt, aber – je schlechter das Abschlusszeugnis der Secondary, umso teurer wird es.
Derzeit gibt es staatliche Zuschüsse, die das Studieren billiger machen als so manche Secondary. Dazu müssen zwei Dinge gegeben sind: Eine Abschlussnote mit B (glatt) und ein Studium, das gebraucht wird, also keine so genannten Orchideenstudien. In diesem Fall übernimmt der Staat einen großen Teil der Kosten.
Derzeit wird diskutiert, ob man das B hinaufsetzen sollte und auch noch C+ fördert. Aber im Normalfall ist die Uni für Kinder mit halbwegs guten Noten für uns als Harambee erschwinglich.

Teuer wird es nur, wenn man in Nairobi studieren will oder Mombasa, denn man muss ja irgendwo wohnen. Kilifi hat aber eine Uni, die Pwani-Universität, wo man sehr viele Studienrichtungen bereits vorfindet und natürlich werden wir in Zukunft darauf drängen, dass unsere Kinder hier bleiben.

Anders als Uni sind die so genannten Colleges. Berufe wie Lehrer, Kindergärtner, Krankenschwester, aber auch viele wirtschaftliche Berufe werden an ihnen unterrichtet und sie sind teuer. Vor allem, es geht hier gestaffelt zu, das erste Jahr ist einfach nur unglaublich teuer, ca das Dreifache einer Secondary. Das zweite Jahr dann etwas billiger, im dritten Jahr zahlt man dann nur noch symbolisch. Was für uns natürlich heißt, wenn eins unserer Kinder in ein College wechselt, müssen wir sozusagen einen Vorgriff machen auf die nächsten drei Jahre, es entstehen also Löcher im Budget. Daher auch immer meine Bitte an Paten, spart lieber Geld an statt Buntstifte und teures Porto.

Und dann gibts noch das, was bei uns eine Berufsschule wäre. Lehrherren in dem Sinn und duale Ausbildung gibts nicht. Ein Tischler lernt eben in der Schule, praktisch und theoretisch. Diese Schulen heißen Technical School und kosten ebenfalls. Und die guten nehmen Kinder auch bevorzugt NACH Abschluss der Secondary und nicht einfach nur Schulabbrecher. Aber immerhin, es ist eine Möglichkeit. Aber eben anders als bei uns, wo ein Lehrling schon verdient, muss ein Lehrling hier etwas zahlen.